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BIOLOGISCHES BAUEN

Das biologische Bauen ist so aktuell wie nie zuvor. Denken Sie an die Diskussionen über Schadstoffe, Feinstaubbelastung und Schimmelpilze.
Sowohl die konventionellen Zentralheizsysteme als auch die Lüftungsanlagen in Passivhäusern mit "ökologischer" Wärmerückgewinnung sowie die luftdichte Bauweise haben erhebliche Nachteile.

Mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wird eine Fehlerkette in Gang gesetzt. Luftkanäle und Wärmetauscher können nicht ständig und nicht in allen Ecken keimfrei gehalten werden. Auch pollenfreie Zuluftströme aus Pollen- und Feinstaubfiltern halten den in der Raumluft vorhandenen Feinstaub in der Schwebe. Ist das Ziel einer pollenfreien Atemluft für die Entwicklung der Atemwege von Kleinkindern überhaupt wünschenswert?

Ich bin gegen eine künstliche mechanische Belüftung unserer Aufenthaltsräume und für alle Maßnahmen, die ein gesundes Raumklima bewirken. Weil die Gesundheit der Bewohner den Herstellern von Lüftungsanlagen egal ist, kam bisher niemand auf die Idee, Zuluftkanäle mit Salz auszukleiden. Salzionen können in unseren Atemwegen Gutes bewirken. Auch mein gut gemeinter Rat darf nicht ohne wissenschaftliche Grundlage umgesetzt werden. Keine Experimente mit unserer Atemluft! Die "nutzerunabhängige" Belüftung von Wohnhäusern an Hauptverkehrsstraßen birgt eine Gefahr: Bei einem Gefahrgutunfall dringen gesundheitsschädliche Gase ungehindert in die Aufenthaltsräume! Auch deshalb plädiere ich für die Fensterlüftung. 

Das biologische Bauen beginnt schon mit der Ausweisung von Baugebieten. Bereits in dieser Phase müssen Gesichtspunkte des Naturraums, der Grundwassersituation, der Überschwemmungsgefahr, der Entfernung zu Mobilfunk-Sendeanlagen und zu Hochspannungs-Freileitungen berücksichtigt werden. Die Flächen für Erschließungsstraßen und Parkplätze müssen wasserdurchlässig geplant werden. Bereits im Vorentwurf zum Bebauungsplan sind diese Verkehrsflächen so flächensparend wie möglich zugunsten einer Grünfläche ("Grünanger") darzustellen.

Der Verbrauch von Trinkwasser kann mit einem Brauchwassernetz erheblich reduziert werden. Grundwasser oder Regenwasser aus einer Zisterne wird für die WC-Spülung und die Gartenbewässerung verwendet.

Die für Mensch und Natur verträgliche Form der Bebauung ist nicht die verdichtete Stadtwüste, sondern die durchgrünte Siedlung. Diese Forderung steht bewusst im Gegensatz zu den ständigen Warnungen vor dem "Flächenverbrauch" und vor einer "Zersiedelung der Landschaft". Diese Warnungen sind berechtigt, weil in den letzten Jahrzehnten ein hässlicher Siedlungsbrei um unsere Städte entstanden ist. Die Verantwortlichen schrecken deshalb vor einer großzügigen Ausweisung von neuen Baugebieten zurück, bevorzugen das "flächensparende Bauen" oder plädieren sogar für eine "Nachverdichtung" in Geschosswohnbaugebieten. Das Bauen im Außenbereich bleibt ein Tabuthema. Die Konsequenzen sind die Verknappung von Bauland und die hohen Grundstückspreise.

Die Forderung nach durchgrünten Siedlungen hat mit dem üblichen Siedlungsbrei und überdimensionierten Verkehrsflächen überhaupt nichts gemeinsam. Dies wird nicht erkannt, eine Bereitschaft zu neuen durchgrünten Siedlungsformen ist nicht vorhanden. Damit besteht eine erhebliche Hürde gerade für den Personenkreis, der auf einen großzügig bemessenen Wohnraum mit Freiräumen angewiesen ist: Zu hohe Immobilienpreise für junge Familien mit Kindern. Eine weitere Hürde sind die Baukosten und leider auch die hohen Kosten für baubiologisch geprüfte Produkte und Bauausführungen. Selbstverständlich sind die herkömmlichen Baustoffe nur deshalb so preisgünstig, weil deren Hersteller nicht als Verursacher für die Umweltbelastungen und die gesundheitlichen Auswirkungen aufkommen müssen.

Bezahlen muss in jedem Fall der Verbraucher: Was heute billig ist, kann uns morgen teuer zu stehen kommen (Schadstoffe Asbest, Holz-"Schutz"-Mittel Lindan und PCP, Weichmacher PCB, PVC und Dioxin im Abgas bei der Müllverbrennung, Pflanzen-"Schutz"-Mittel DDT, Lösungsmittel Formaldehyd und andere Kohlenwasserstoffe aus Erdöl, krebserregende Mineralfasern usw.).

Eine ganzheitliche Betrachtung führt zu dem Ergebnis, dass die nachhaltige biologische Bauweise auch einen volkswirtschaftlichen Wert hat, weil sie sowohl den Bewohnern als auch der Umwelt zu Gute kommt.

Das gesunde Raumklima in biologisch gebauten Häusern ist spürbar und messbar. Die Verbesserung der Raumluftqualität erfolgt über "innere Oberflächen", die Mikroben und Schadstoffe binden. Es gibt keine statischen Aufladungen, Schimmelpilze oder Raumluftgifte. Die Strahlungsheizung schafft eine behagliche Wärmehülle und spart Heizenergie. Das Heilklima entspricht dem "Wärmesinn" der Haut, beugt rheumatischen Erkrankungen vor und wirkt günstig auf die Gesundheit der Atemwege.

Die nachwachsenden Rohstoffe Holz, Pflanzenöl, Pflanzenfasern, Tierhaare, Bienenwachs und reine Mineralien ohne Zusätze von Erdölprodukten sind baubiologisch empfehlenswert. Sie unterstützen bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung nur diejenigen Prozesse auf der Erde, die sich im Sinn der Agenda 21 auf den Klimaschutz und das menschliche Leben günstig auswirken. Sowohl bei der Energiebilanz der Baustoffe, als auch bei der Wärmeversorgung wird der CO2-Kreislauf geschlossen.

Der Bauschadenspapst, Dipl.-Ing. Raimund Probst, sagt ein Wort zu den Kosten:     "Billig ist teurer als richtig."

Rufen Sie mich einfach an, wenn Sie eine Frage haben:
Ulrich Krumwiede, Telefon 0841 77007, eMail info@architekt-krumwiede.de

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